Schule diversitätsorientiert entwickeln

von links: Dr. Anwar Hadeed, Julia Hamburg (Kultusministerin), Beate Seusing, Mariam Hendawi

Bildung ist ein wichtiger Grundstein für die Zukunft, doch sind die Bildungschancen nicht für alle gleich. Wie die „PISA-Studie“ erschreckenderweise belegt, sind Bildungsungleichheiten zwischen Jugendlichen mit und ohne familiärer Migrationsbiografie in keinem anderen OECD-Land so ausgeprägt, wie in Deutschland[1].

Darüber wollten wir sprechen und wurden von Julia Willie Hamburg am 23.8. im Kultusministerium eingeladen. In diesem intensiven und konstruktiven Gespräch diskutierten wir über die Anerkennung mitgebrachter Erstsprachen als zweite Fremdsprache und über die Gewinnung von Lehrkräften mit einem Abschluss aus dem Ausland zur Milderung des Lehrermangels in Niedersachsen. Ein weiteres wichtiges Thema bildete das Engagement zugewanderter Eltern in den Schulgremien. Wir freuen uns bereits auf das nächste Gespräch mit ihr, bei dem es um rassismuskritische Schulentwicklung gehen wird.

[1] Bundeszentrale für politische Bildung (2021), „Ethnische Bildungsungleichheiten“: https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/211879/ethnische-bildungsungleichheiten/