Der anhaltende Personal- und Fachkräftemangel in Deutschland wird eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte bleiben. Um diesem Phänomen adäquat zu begegnen, müssen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gezielt und differenziert adressiert werden und bedarfsgerechte Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration bzw. zum Verweis in Angebote etablierter Institutionen konzipiert werden. Dafür ist es unerlässlich, dass Personen ausländischer Herkunft oder mit Migrationsgeschichte, die höhere Hürden (u.a. fehlende Informationen, Sprachbarrieren, Unsicherheiten im Umgang mit Behörden) bei der Arbeitsmarktintegration und bei der Wahrnehmung entsprechender Maßnahmen haben, dabei unterstützt werden, sich informiert und aktiv um die Arbeitsaufnahme zu bemühen.
ImpAkt – Impulse geben – Aktivieren für den Arbeitsmarkt unterstützt Menschen mit Zuwanderungsgeschichte dabei, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Durch gezielte Informations- und Beratungsangebote, individuelle Verweisberatung in Beratungseinrichtungen des IQ-Netzwerks sowie die Vermittlung von Grundlagen zum deutschen Arbeitsmarkt werden Zugänge zu Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten erleichtert. Gemeinsam mit den Projektpartnern Freie Ukraine Braunschweig e.V., Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. und Zenobia e.V. – Arabischsprachige Migrantinnen-Initiative in Hannover stärkt amfn e.V. die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationsgeschichte und fördert die Vernetzung mit relevanten Akteur*innen und Institutionen.
Geplante Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028

Das Projekt „ImpAkt – Impulse geben Aktivieren für den Arbeitsmarkt“ wird im Rahmen des Programms IQ – Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
