Gemeinsam Arbeitsmarktintegration gestalten: Auftakt für ImpAkt

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Wie kann Arbeitsmarktintegration vor Ort gemeinsam und praxisnah gestaltet werden? Welche Erfahrungen bringen die beteiligten Akteur*innen mit – und welche Impulse braucht es, um Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt wirksam zu unterstützen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung von ImpAkt – Impulse geben – Aktivieren für den Arbeitsmarkt am 27. August 2026 in Hannover.

Mit der Veranstaltung stellte sich das bereits im Januar 2026 gestartete Projekt einem breiteren Fachpublikum vor. ImpAkt wird im Rahmen des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Zusätzlich erhält das Projekt Fördermittel des Landes Niedersachsen über das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Diese finanzielle Grundlage schafft den Rahmen, um Ansätze für eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration direkt vor Ort zu erproben, weiterzuentwickeln und unterschiedliche Akteur*innen miteinander zu vernetzen.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden Einblicke in die Ziele und Ansätze von ImpAkt, die Einbindung in das IQ Netzwerk Niedersachsen und die konkrete Projektarbeit an den drei Standorten.

Vom IQ Netzwerk zur konkreten Arbeit vor Ort

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort von Lars Wegener aus der Geschäftsstelle des Bündnisses Niedersachsen packt an in der Niedersächsischen Staatskanzlei.

Im Anschluss stellte Monika Opitz, Geschäftsführung von RKW Nord und Projektkoordination des IQ Netzwerks Niedersachsen, das IQ Netzwerk Niedersachsen vor und gab damit einen Einblick in den übergeordneten Rahmen, in den die Arbeit von ImpAkt eingebettet ist.

Unter dem Leitgedanken „Von der Analyse zur Praxis“ rückte anschließend das Projekt selbst in den Mittelpunkt. Projektleiter Abdel-Karim Benkara von amfn e.V. stellte ImpAkt, die beteiligten Akteur*innen und die Ziele des Projekts vor. Dabei ging es insbesondere darum, wie aus den identifizierten Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration konkrete Ansätze für die Arbeit vor Ort entstehen.

Wie diese Arbeit in der Praxis aussieht, zeigten anschließend die drei Teilvorhaben. Brücke der Kulturen Hildesheim e.V., Freie Ukraine Braunschweig e.V. und Zenobia e.V. – Arabischsprachige Migrantinnen-Initiative in Hannover berichteten aus ihrer Arbeit und brachten Erfahrungen und Perspektiven aus den jeweiligen Standorten sowie aus der Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen ein.

Die Verbindung zwischen der Arbeit im IQ Netzwerk, dem gemeinsamen Projektansatz und den Einblicken aus den drei Standorten machte deutlich, wofür ImpAkt steht: Arbeitsmarktintegration gemeinsam zu gestalten und dabei unterschiedliche Perspektiven und Bedarfe vor Ort einzubeziehen.

Beim abschließenden Networking konnten die Teilnehmenden Gespräche fortsetzen, Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Ein gemeinsamer Auftakt für die weitere Arbeit

Die Auftaktveranstaltung bot damit nicht nur die Gelegenheit, ImpAkt und die beteiligten Organisationen kennenzulernen. Sie machte zugleich sichtbar, welchen Stellenwert Austausch, Vernetzung und Erfahrungen aus der Praxis für die weitere Projektarbeit haben.

Nach dem Projektstart zum Jahresbeginn markiert diese Veranstaltung einen weiteren wichtigen Schritt für ImpAkt: Die Erkenntnisse aus Hildesheim, Braunschweig und Hannover sowie der Austausch mit Partner*innen und weiteren Akteur*innen sollen auch künftig dazu beitragen, neue Impulse für eine gelingende Arbeitsmarktintegration zu setzen.

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